Von der Burg Wildenstein zu Schloss Bronnen und Ruine Kallenberg

Auf einen Blick

  • Start: Parkplatz vor der Burg Wildenstein
  • Ziel: Burg Wildenstein
  • mittel
  • 22,83 km
  • 7 Std.
  • 700 m
  • 805 m
  • 610 m
  • 60 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Zahlreiche ehemalige Burgen an der Oberen Donau sind heute gut erhalten und teilweise sogar bewohnt. Diese Panoramarundwanderung startet bei der Jugendherberge Burg Wildenstein und führt über Schloss Bronnen zur Ruine Kallenberg .

Die Burg Wildenstein in ihrer heutigen Form wurde 1514 bis 1554 von Gottfried Werner von Zimmern aus einem Vorgängerbau als Festungsanlage neu errichtet. Die bestens erhaltene Burg wurde nie erobert und ist heute eine viel besuchte Jugendherberge.

Schloss Bronnen bei Fridingen an der Donau ist im Besitz der Herren von Enzberg und nicht öffentlich zugänglich.

Die Ruine Kallenberg zwischen Fridingen und Beuron zählt zu den best erhaltenen Ruinen im Naturpark Obere Donau. Für diese Tour ist sie der ideale Ort für eine Mittagsrast mit großartigem Blick auf das Donautal und die gegenüberliegenden Laib- und Stiegelesfelsen.

Beim Bronner Wehr stand bis 1960 die Bronner Mühle, ehe sie mit ihren Bewohnern durch einen Erdrutsch verschüttet wurde. Ein Gedenkstein und der erhaltene Mühlstein erinnern an die bei Wanderern beliebte Müllersfamilie.

In der Jägerhaushöhle wurden zahlreiche Knochenwerkzeuge und Jagdwaffen aus der Mittelsteinzeit (8000-5000 v.Chr.) gefunden, welche die Besiedlung des Oberen Donautals in dieser Zeit belegen. Die Funde prägten den Begriff Beuronien für diese Epoche, obwohl die Höhle auf der Gemarkung der Stadt Fridingen und nicht der nahegelegenen Gemeinde Beuron liegt.

Lange Tradition hat die Marienwallfahrt ins Liebfrauental zu einer Lourdes-Grotte, neben der eine kleine Kapelle errichtet wurde. In ihr hängen zahlreiche Votivtafeln und Zettel mit Fürbitten.

Die Petershöhle war früher Zufluchtsstätte der Beuroner Mönche. Daher wurde der Eingang teilweise zugemauert. Heute ist sie über eine Holztreppe zugänglich.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Vor der imposanten Burg Wildenstein starten wir die Rundwanderung auf dem Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins (Markierung: rotes Dreieck). Auf der Buchsteige kommen wir am Buchbrunnen vorbei und dann zu einem vom Schwäbischen Albverein errichteten Kohlenmeiler. Diese wurden im 18. und 19. Jahrhundert für die Verhüttung der Bohnerze benötigt. Kurz darauf informiert eine Tafel über einem alten Grenzstein über dessen wechselvolle Grenzgeschichte.

Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir über einen nicht markierten Weg rechts ab den Aussichtspunkt Altstadtfels. Die Altstadt oberhalb von Beuron ist eine keltische Befestigung mit Wall und Graben aus der Zeit um 800 – 500 v. Chr. Vom gleichnamigen Felsen überblickt man den Petersfelsen mit dem Kreuz obenauf, die Donauschleife und dahinter die Gemeinde mit der Klosteranlage.Ein weiterer Abstecher lohnt sich auch zum ausgeschilderten "Jägerausblick".

Weiter geht es zu einer Waldlichtung, in deren Ecke eine Tafel an den ehemaligen Steighof erinnert. Er war bis zur Säkularisation 1802 die Domäne des Klosters Beuron. Hier unterbrechen wir den HW2 nach links, um über das Blindloch zum Schloss Bronnen zu gelangen. Unterhalb des Burggrabens kann man auf einem steilen Pfad zu den Bronner Höhlen absteigen.

Wieder zurück, folgen wir dem HW2 weiter zur Ruine Kallenberg und queren dabei das Eselstal, das Bachtal und das Buttental. Das Eselstal war einst der Transportweg für die mit Mehlsäcken beladenen Esel zwischen Buchheim und der Bronner Mühle.

Wenn man kein Vesper dabei hat, kann man nach dem Abstieg von der Ruine Kallenberg auch in der Ziegelhütte einkehren. Auf dem Donautalweg kehren wir zurück. Wer zu einem kleinen Abstecher rechts abbiegt, kommt in "Teufels Küche", einer Felsformation im Buttental. An einem gedeckten Tisch vorbei, der mitten in der Donau steht, führt der Wanderweg zur ehemaligen Bronner Mühle und der Wehranlage mit Informationen zur Fischrampe.

Nach einer weiteren Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Jägerhaus steigt der Weg wieder an zum Schloss Bronnen. Unterhalb davon liegt die Jägerhaushöhle. Mit dem Rückblick auf das Schloss wandern wir weiter über eine Lichtung und kommen ins Liebfrauental mit Wallfahrtskapelle und Lourdes-Grotte. Auf dem Stationenweg erreichen wir die Straße nach Beuron und gehen auf der anderen Seite weiter zur Petershöhle. Am Fuß des Altstadtfelsen entlang kehren wir auf der Donausteige wieder zur Burg Wildenstein zurück.

 

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe

Tipp des Autors

Die Jugendherberge Burg Wildenstein ist ein ideales Standquartier für Wanderungen im Oberen Donautal

Anfahrt

- von Norden: A81 (Stuttgart–Singen) bis AS Tuningen, B523 nach Tuttlingen, B311 Richtung Meßkirch bis Abzweigung Leibertingen

- von Osten: B311 (Riedlingen–Messkirch) bis Abzweigung Leibertingen

- über die B313 (Stockach–Sigmaringen) bis Rohrdorf

weiter über Leibertingen zur Burg Wildenstein

 

Parken

Parkplatz vor der Burg Wildenstein

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhof Beuron liegt an der Strecke Neustadt (Schwarzwald) – Ulm und wird im 2-Stundentakt von der Deutschen Bahn bedient. An den Wochenenden und Feiertagen verkehrt von Mai bis Mitte Oktober der Naturpark-Express. Bei Anreise mit der Bahn wird der Einstieg in die Tour nach 600 m erreicht.

Weitere Informationen

Tourist-Information

Gemeinde Beuron
Kirchstr. 18, 88631 Beuron
Tel. 07579-92100
info@beuron.de

www.beuron.de

 

Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH
Am Seltenbach 1, 78532 Tuttlingen
Tel. +49 (0)7461-7801675  Fax +49 (0)7461-7801676
info@donaubergland.de

www.donaubergland.de

www.naturpark-obere-donau.de

www.donau-wellen.de

 

Wegbelag

  • Asphalt (11%)
  • Wanderweg (21%)
  • Pfad (68%)

Wetter

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