Meyringer-Warte

Auf einen Blick

  • Weissenbach an der Triesting

Von der Aussichtsplattform der Meyringerwarte am Hocheck (1037 müA) genießt man einen herrlicher Rundblick vom Schneeberg über Rax, Ostrong, Ötscher, Gemeindealpe, Dürrenstein bis zum Hochkar im westlichsten Niederösterreich. Bei guter Fernsicht blickt man bis zu den Kleinen Karpaten und in die ungarische Tiefebene.

Lage

Die Meyringer-Warte ist ein 13 Meter hoher als Holzfachwerkkonstruktion ausgeführter Aussichtsturm auf dem 1037 Meter hohen Hocheck in den Gutensteiner Alpen an der Gemeindegrenze zwischen Furth an der Triesting und Altenmarkt an der Triesting in Niederösterreich. 

Im Winter verschließen sich die meisten Voralpenberge dem Wanderer, denn die Hütten haben geschlossen, und Schnee erschwert den Weg zum Gipfel. Aber es gibt Ausnahmen, wie das Hocheck. Es ist die höchste Erhebung im Triestingtal und der Wien am nächsten liegende Tausender. Zum ÖTK-Schutzhaus am Hocheck, welche knapp unter dem Gipfel liegt, führt eine asphaltierte Mautstraße.

 

Zufahrt

Mit dem PKW von Furth a.d. Triesting über die Mautstraße auf's Hocheck (€ 4,-). Vom Parkplatz unter des ÖTK-Schutzhauses geht man wenige Minuten auf den Gipfel zur Meyringerwarte.

 

Zustiege

  • Furth ad Treisting ca. 2 Stunden
  • Eberbach ca. 2 Stunden
  • Thenneberg ca. 2 ¼ Stunden
  • Föhrenhof ca. 2 ½ Stunden
  • Altenmarkt ca. 2 ½ Stunden
  • Kaumberg über Höfnerhaus ca. 2h 40 min
  • Weissenbach ad Triesting ca. 3 Stunden
  • Kaumberg über Höfnerhaus und Rotes Kreuz ca. 3 Stunden
  • Kaumberg über Fröneberg ca. 4 Stunden
  • Kaumberg über Kühtal und Hochriegel ca. 4 ½ Stunden
  • Kaumberg über Araburg und Hochriegel ca. 5 ½ Stunden

Geschichte

Der Herrschaftsbesitzer von Klein-Mariazell Dr. Jacob Rappaport ließ im Jahre 1881 auf eigene Kosten auf dem Hocheck eine Aussichtswarte und unter der Warte eine kleine Schutzhütte errichten. An den Österreichischen Touristenklub (ÖTK) ließ er die Einladung ergehen, die Eröffnung vorzunehmen. Diese Feier fand am 10. Juli 1881 statt und das Bauwerk erhielt zu Ehren der Gemahlin des Erbauers den Namen "Franziska-Warte". In den Jahren 1897 und 1923 wurde die Franziska-Warte neu errichtet.

1927 wurde sie als Triangulierungspunkt auserwählt und hergerichtet. 1960/61 wurde der Vermessungsturm vom Vermessungsamt kostenlos zur Verfügung gestellt, von der Sektion Triestingtal abgebaut und das Holz in der Steinwandklamm für die Steiganlagen verwendet.

In der Hauptversammlung am 18. April 1971 fasste die Sektion den Beschluß, wieder eine Aussichtswarte auf dem Hocheck zu errichten. Im Oktober 1973 wurden durch die Baufirma Müller die Fundamente hergestellt und auch das von Waldbesitzern gespendete Lärchenholz war bereits geschnitten, sodaß Zimmermeister Wallner mit seinen Arbeiten beginnen konnte.

Am 8. September 1974 konnte das 13 Meter hohe Bauwerk, welches zu Ehren des Sektionsvorstandes Meyringer benannt wurde, der Öffentlichkeit übergeben werden, nachdem es von Hw. Pfarrer Morawa aus Furth gesegnet worden war. Die Kaumberger Jugendkapelle und die Further Volkstanzgruppe sorgten für den entsprechenden Rahmen der Feier.

Im Dezember 2017 übernahm die ÖTK-Zentrale ( www.oetk.at ) nebst dem Hocheckschutzhaus auch die Meyringer-Warte ins Eigentum.

Auf der Karte

Furth 59

2564 Weissenbach an der Triesting

Austria


E-Mail:

Webseite: meyringerwarte.oetk.at

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Ganzjährig frei zugänglich.
Preisinformationen

Mautstraße € 4,-


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