Hochkar-Schutzhaus

Auf einen Blick

  • Göstling an der Ybbs
  • Serviced Hut
  • sonstiges
  • +43 7484 7203

Das vor allem für seine Schneesicherheit bekannte Schigebiet Hochkar ist im Sommer besonders für Familien ein attraktives Wanderparadies. Über die Mautstraße erreicht man bequem das Hochkar-Schutzhaus, das direkt bei der Talstation der Hochkar-Vierersesselbahn in strategisch günstiger Lage Ausgangspunkt für viele Wanderungen, einen Ausflug zum Bergsee oder einer Führung durch die Hochkarhöhle ist. Kletterbegeisterte finden einen Hochseilgarten, einen Klettersteig (C) oder können auf dem Skywalk 120 m in die Tiefe blicken und ein herrliches Panorama genießen. Anschließend servieren die Pächter Fam. Esletzbichler ganzjährig eine bodenständige Kost und Wildspezialitäten.

Lage

Das Hochkar-Schutzhaus (ehemalige Kremser-Hütte) liegt strategisch sehr günstig auf der Bodenalm in 1491 müA. inmitten des Skigebiets Hochkar in Niederösterreich. Das Hochkar ist mit einer Höhe von 1808 m Seehöhe der höchste Gipfel der an der niederösterreichisch-steirischen Grenze befindlichen Göstlinger Alpen. Die Bergkette reicht nach Westen bis zum Dürrenstein (1878 m) und ist Teil der Gebirgsgruppe Ybbstaler Alpen. Der Berg fällt nach Süden steil zum Salzatal ab, während die Nordflanke weniger steil Richtung Ybbs abfällt. 

 

Sommer am Hochkar

Neu! 360° Skytour: Ausgangspunkt ist Bergstation Hochkar (1760m), von dort geht es über eine 60 m lange, leicht schwingende Hängebrücke. Richtung Nordwest tauchst du ein ins alpine Mostviertel und genießst den Weitblick ins Donautal und darüber hinaus bis hin zum Wald- und Weinviertel. Am Ende erlebst du zwei tolle Panoramaausblicke - vom Hochschwabmassiv bis hin zu den hohen Tauern überblickt man den kompletten Ostalpenraum. Mutige können den höchsten Aussichtspunkt, die Spitze der Plattform, die 8,5m aus der Bauform hinaus ragt, besteigen und einen herrlichen Ausblick genießen. Hier geht es 120m in die Tiefe. Anschließend führt der Rundweg bergauf über eine kleine Brücke und weiter zu einem Felsensteig mit beeindruckender Sicht auf die imposanten Gipfel des Gesäuses bis hin zum 100 km entfernten Dachstein.

 Am Hochkar stehen dir insgesamt 157 km markierte Wanderwege zur Verfügung. Weitere Wandertipps:

  • Gipfelweg - nach der Auffahrt mit der Vierersesselbahn Hochkarbahnführt ein gut gehbarer Weg in ca. 20 Minuten zum Hochkargipfel auf 1.808m.
  • Bergseewanderung - vom oberen Hochkar-Parkplatz führt eine Forststraße in ca. 30 Minuten zum idyllisch gelegenen Bergsee (ca. 1.570m).
  • Rundwanderungen Hochkar - vom Startpunkt oberen Hochkar-Parkplatz sind verschiedene Varianten möglich, um das Hochkar zu erwandern. In Gehzeiten von 2 bis 4 Stunden kann das herrliche Panorama und die wunderschöne Alpenflora bewundert werden.
  • Alpinweg Hochkar-Dürrenstein-Ötscher eine landschaftlich großartige Überschreitung meist oberhalb der Baumgrenze. Absolute Trittsicherheit ist erforderlich.

"Heli-Kraft"-Klettersteig (C)

Bei der Hochkaralm gibt es seit 2008 einen Hochseilgarten, dort beginnt auch der Heli Kraft Klettersteig. Die Fa. Freelife hat den neuen Klettersteig gebaut und den kleinen, breiten Felsgürtel oberhalb der Draxlerlochpiste optimal dafür ausgenützt. Mit Ausnahme des Einstiegspfeilers besteht der Klettersteig aus einer über 300 m langen Querung, wobei auch zwei Seilbrücken und ein kleiner Schwebeholzbalken zu überwinden sind. Ausrüstung: Klettersteigset, Helm, mittel-feste Bergschuhe.

 

Hochkarhöhle

Eine glänzende Wand strahlt wie mit Grieß übersät mit muschelartigen Poren dem kühnen Kletterer entgegen. Auch die Knöpfchensinterbildungen wurden im Laufe der Zeit umkristallisiert und wirken nun wie ein großer glitzernder Kalzitkristall. Da das Hochkar über keine Quelle verfügt, war die Suche nach Wasser der Hauptgrund für die Erforschung der Höhle. Man hoffte auf ihrem Grund auf Wasser zu stoßen. 

Mit geeigneten Geräten ausgerüstet gelang dem Verein für Höhlenkunde zum ersten Mal in die Tiefe vorzudringen und sie landeten an der Sohle des großen Doms. Erst durch den Einsatz von 30 Drahtseilleitern konnte zu Pfingsten 1964 der Durchgang in die nächste Großhöhle bewältigt werden. Die Schichthöhle war entdeckt. Am Ende dieser Höhle führte ein Gang in die dritte Halle, die von den Forschern „Pfingsthalle“ genannt wurde. Vom 5. bis zum 7. Juni 1965 wurden wieder neue Teile der Höhle aufgenommen. Danach war es eindeutig: Die Hochkarhöhle ist die 5. größte Höhle in Niederösterreich. Von der Talstation führt ein Steig (10 Minuten Gehzeit) zum Stolleneingang, der auf 1250 m Seehöhe liegt.

Führungen nach Terminvereinbarung: Anmeldungen bitte unter der Telefonnummer: +43 7484 7214 oder 2122.

 

Wintersport am Hochkar

Nur 150 km von Wien entfernt präsentiert sich das Hochkar Skigebiet mit 8 modernen Liftanlagen und 2 Förderbändern. Das Skigebiet Hochkar gilt als das bedeutendste Wintersportgebiet Niederösterreichs. 19 km Pisten, dem Funpark Hochkar und einer wunderschönen Landschaft mit einem in Niederösterreich einzigartigen Panorama! Das Hochkar ist nicht nur für seine legendäre Schneesicherheit bekannt. Somit steht am Hochkar einem Skivergnügen von Anfang Dezember bis Ende April nichts mehr im Wege.

 

Lifte

Am Fuße des Schutzhauses befinden sich gleich drei Talstationen der Hochkar-Liftanlagen:

  • Hochkar I (auch Sommerbetrieb): Hochkarbahn, der Viersessellift führt unter den Hochkar-Gipfel, genauer gesagt zum Vorgipfel auf 1770 müA.
  • Hochkar II: Häsing, auch ein Vierer-Sessellift bringt dich zum Häsing auf 1728 müA.
  • Hochkar VI: Zuerst geht's mit der Vierersesselbahn (Almlift) zur Zwischenstation, von dort weiter mit dem Schlepplift B (Sonnenlifte) auf den Leckerplan auf 1782 müA. 

Fährt man mit den Schi zum Draxlerloch runter, warten drei weitere Lifte auf dich:

  • Hochkar C: Zagerlboden-Schlepplift, unmittelbar bei der Schischule.
  • Hochkar IV: Leckerplanbahn, die Vierersesselbahn führt auf ebenfalls auf den Leckerplan in 1782 m Höhe.
  • Hochkar V: Draxlerlochbahn (Vierersesselbahn)
  • Hochkar III: Der Zweiersessellift bringt dich direkt auf den Gipfel des Hochkar auf 1808 müA.

Geschichte

Die Kremserhütte wurde 1890 von der Sektion Krems-Stein des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) errichtet. Schon in den 1920ern wurde das Schigebiet als Wiener Hausberg beliebt, und 1921 und 1924 erfolgten erste Erweiterungen, um dem Andrang gerecht zu werden. Heute ist das Hochkar-Schutzhaus, das von ÖTK-Sektion Scheibbs betreut wird, sowohl Herberge wie auch Jausenstation für Schifahrer und auch Wanderer.

 

Zustiege

  • von Lassing 2 ½ Std.
  • von Fachwerk 3 ½ Std.
  • von Göstling 4 Std.

Gipfel

Hochkar (1808m) 1 ¼ Std.; bei Benützung des Sesselliftes bis zur Kammhöhe noch ca. 20 min bis zum Gipfel

 

Übergänge

Nach Osten läuft hier der Alpinweg als Höhenweg bis zum Dürrenstein, und weiter nach Lunz am See oder zumindest als 2-Tages-Tour zum Ötscher. Hier liegt nach 8 Stunden die Ybbstaler Hütte am Dürrenstein. Die Schwarzalm-Hütte ist in 2½ Stunden erreichbar, über die nicht bewirtschaftete Brunnecker Hütte als leichte Wald- und Almwanderung.

Auf der Karte

Lassing 37

3345 Göstling an der Ybbs

Austria


Tel.: +43 7484 7203

E-Mail:

Webseite: schutzhaus-hochkar.at

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Im Sommer von Juli bis Oktober täglich, Donnerstag und Freitag Ruhetag.
Mai, Juni, November auf telefonische Anfrage.
Im Winter während der Schisaison täglich.
Preisinformationen

Als ÖTK-Mitglied profitierst du neben einem Heimvorteil in über fünf Dutzend ÖTK-Schutzhütten auch bis zu 50% Ermäßigung bei der Nächtigung in Hütten anderer alpiner Vereine in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Liechtenstein.


Was möchten Sie als nächstes tun?