Eisenkappler Hütte

Auf einen Blick

  • Bad Eisenkappel
  • Serviced Hut
  • sonstiges

Die Eisenkappler-Hütte liegt im Kreuzungspunkt der beiden Weitwanderwege Südalpenweg und Eisenwurzenweg am Obir in Kärnten. Dich erwartet eine faszinierende Vielfalt an Flora und Fauna. Für den Bergwanderer aber auch für Wissenschaftler ist das Wandergebiet ein Anziehungspunkt. Aus allen Richtungen führen insgesamt neun wunderschöne, gut beschilderte und markierte Wanderwege zum schönsten Aussichtsbergen Kärntens.

Lage

Die Eisenkappler-Hütte ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Hochobir-Gipfel. Auf der Sonnenterrasse des ÖTK-Schutzhauses kannst du die ausgezeichnete Küche mit Kärtner Spezialitäten genießen, während du deinen Blick in die Steineralpen und die anderen Gipfel der Karawanken schweifen lässt.

 

Ausstattung

  • Einladende Gasträume
  • Küche mit Kärtner Spezialitäten und hausgemachten Mehlspeisen
  • Nächtigungsmöglichkeit mit Frühstück in Zimmer und Matrazenlager
  • sonniger Rastplatz vor der Hütte mit herrlichem Fernblick

 

ÖTK-Sektion Eisenkappel

Alpinpioniere aus dem Raum Völkermarkt bis Krainburg/Kranj hoben 1877 die erste Sektion des ÖTK in Eisenkappel aus der Taufe. Sie haben maßgeblich Anteil an der touristischen Erschließung der Karawanken und Steiner Alpen. So hat der ÖTK auf der Petzen bis zum Jahr 1905 das Berghaus als Touristenunterkunft, und die erste „Frischaufhütte“ an der Südseite des Grintovec betrieben.

Zu damaliger Zeit wurden von der Sektion Eisenkappel der Nordanstieg zum Grintovec und der Steig in der Vellacher Kotschna zum Sanntaler Sattel gebaut und gesichert. Heute betreut der ÖTK im Gebiet der östlichen Karawanken ein Wege- und Steigenetz von 120 km Länge, arbeitet an der Erstellung von Leitsystemen für Touristenströme und befürwortet die Installierung des Naturpark Karawanken.

 

Hüttenchronik - vom Rainer Schutzhaus und Hannawarte zur Eisenkappler-Hütte

Nach Auflassen des Bergbaubetriebes unterhalb des Obir Gipfels, in einer Höhe von 2.042m, schenkte Dr. Viktor von Rainer das damalige eingeschossige Knappenhaus der Sektion Eisenkappel des Österreichischen Touristenklub. Es wurde zu einem ganzjährig bewirtschafteten Schutzhaus ausgebaut. Im Kriegsjahr 1944 brannte es bis auf die heute noch existenten Grundmauern nieder. Nach dem Krieg war am Obir kein alpiner Stützpunkt mehr existent. Im September 2004 wurden am Hoch-Obir zwei Gedenktafeln enthüllt, die an die ehemalige meteorologische Station „Hannwarte“ und an das ehemalige „Rainer Schutzhaus“ erinnern. Nach wie vor befinden sich die Grundstücke der ehemaligen „Hannwarte“ und die Ruine des „Rainer Schutzhauses“ im Besitz des ÖTK.

Ambitionierte Mitglieder der Bergrettung Ortsstelle Eisenkappel haben 1951 mit dem Bau der Eisenkappler Hütte begonnen. In klassischer Zimmermannsarbeit wurde der Blockbau errichtet. Die Kärntner Langschindel in Fichte diente als Dachdeckung. Mit tatkräftiger Unterstützung der Ebriacher Bauern konnte die Hütte am 25. Juli 1954 ihrer Bestimmung übergeben werden. Später wurde sie vom ÖTK übernommen. Im Sommer 1985 erhielt die Eisenkappler-Hütte den dritten Zubau. Heute steht die Eisenkappler Hütte den Wanderern, Alpintouristen und Tourengehern als Stützpunkt zur Verfügung.

 

Wandergebiet Hochobir

Aus allen Richtungen führen insgesamt neun wunderschöne, gut beschilderte und markierte Wanderwege zum schönsten Aussichtsbergen Kärntens.

Auf der Karte

Ebriach 145

9135 Bad Eisenkappel

Austria


E-Mail:

Webseite: eisenkappler.schutz.haus

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
1. Mai bis 31. Oktober täglich
restliche Zeit auf Anfrage
Preisinformationen

Als ÖTK-Mitglied profitierst du neben einem Heimvorteil in über fünf Dutzend ÖTK-Schutzhütten auch bis zu 50% Ermäßigung bei der Nächtigung in Hütten anderer alpiner Vereine in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Liechtenstein.


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