Max Klinger - Griffelkunst. Radierte Träume

Heute

Auf einen Blick

  • Naumburg
  • 13.08. – 27.09.2020Terminübersicht
  • 10:00 - 17:00
  • Für Erwachsene
  • Deutsch

Im Klingerjahr zeigt d. Stadtmuseum v. 25.07.-27.09. eine Klingerschau in d. Galerie im Schlösschen

Max Klinger (1857–1920) etablierte sich schon als junger Mann als Erneuerer der Radierkunst, der die deutsche Druckgrafik wieder aus dem Zustand einer reinen Reproduktionstechnik zur eigenständigen Kunst erhob. Euphorisch bezeichnete ihn Hugo von Hoffmannsthal als »neuen Dürer«. Klinger selbst setzte sich in seiner Abhandlung Malerei und Zeichnung (1891) auch theoretisch mit der von ihm so bezeichneten »Griffelkunst« auseinander.
In der Blüte-zeit seines Schaffens wandte er sich verstärkt der Malerei und Bildhauerei zu. Nicht zuletzt seine monumentalen Werke wie das Gemälde »Christus im Olymp« (1896) oder das Beethoven--Denkmal (1902) machten ihn zu einem der bekanntesten deutschen Künstler seiner Zeit. Der filigranen »Griffelkunst« blieb Klinger jedoch immer treu, war er doch über-zeugt, dass nur diese der Phantasie größtmögliche Entfaltungsmöglichkeit böte.
Insgesamt schuf Klinger 14 Radier-Zyklen mit etwa 300 Grafiken und etwa 150 Exlibris und Einzelblätter, von denen in dieser Ausstellung eine Auswahl von etwa 100 Werken aus der Sammlung des Stadtmuseums Naumburg gezeigt werden. Weitere Werke finden sich in unserer Ausstellung im Max-Klinger-Haus und ab 11. September 2020 wird unser Zyklus "Zelt" (46 Blatt) im Oberlandesgericht Naumburg zu sehen sein.

Termine im Überblick

August 2020
September 2020

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen
  • Touristische Veranstaltung
Eignung
  • Zielgruppe Jugendliche
  • Zielgruppe Erwachsene
  • Zielgruppe Familien
  • Zielgruppe Senioren
  • Kinderwagentauglich
Fremdsprachen
  • Deutsch
Zahlungsmöglichkeiten
  • Barzahlung
Preisinformationen

4,00 € Vollzahler

3,00 € ermäßigt

 

Anreise

Die Galerie im Schlösschen befindet sich am Markt 6, direkt über der Tourist Information. Bitte benutzen Sie den HINTEREINGANG gegenüber der Kirche.

 


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